Klauengesundheit bei erhöhten Fressständen - KRAIBURG Praxiserfahrung
Klauengesundheit bei erhöhten Fressständen - KRAIBURG Praxiserfahrung

Klauengesundheit: Erhöhte Fressstände

Beim Stehen am Futtertisch oder auf den Laufgängen kommen die Klauen vermehrt mit Kot und Urin in Berührung. Dies schädigt das Klauenhorn und begünstigt infektiöse Klauenerkrankungen. Sind die Lauf- und Stehflächen zudem hart, können zusätzlich mechanisch-traumatische Klauenschäden auftreten.

Das Kreisdiagramm zeigt das Gefahrenpotenzial für Klauenerkrankungen während die Kuh steht, frisst oder beim Melken steht, während die Liegezeiten die Klauen entlastenDer Blick auf das Zeitbudget einer Milchkuh macht deutlich: der Aufenthalt im Fressbereich nimmt den größten Teil der "klauengefährlichen" Zeit am Tag ein.

 

Die Darstellung zeigt einen erhöhten Fressstand mit Trennbügel und sämtlichen GrößenangabenLÖSUNG: erhöhte Fressstände mit Gummimatte

  • Kühe stehen trocken, sauber und klauenfreundlich weich
  • Schieber kann ungehindert laufen
  • weniger Verdrängung → ungestörtes Fressen
Ohne erhöhte Fressstände:

Ohne erhöhte Fressstände werden die Kühe vom Schieber gestört und die Klauen sind dem Risiko für Erkrankungen ausgesetztTiere werden durch den Schieber beim Fressen gestört

 

erhöhte Fressstände reduzieren das Risiko für Klauenerkrankungen, da die Kühe sauber und trocken stehen, der Schieber kann häufiger laufen und die Kühe können ungestört fressenMit erhöhten Fressständen:
  • Tiere können ungestört fressen
  • höhere Schieberfrequenz möglich
  • 1,6 m Fressstand + 2,5 m Laufgang

→ kein erhöhter Platzbedarf!

 

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