Wissenswertes zu unseren Gummimatten

Klauengesundheit

Weicher Untergrund, weniger Klauenschäden
Weicher Untergrund, weniger Klauenschäden

Rinder sind Weichbodengänger. Es spricht für sich, dass bei Milchvieh druckbedingte Klauenerkrankungen eine wichtige Rolle spielen (z.B. Sohlengeschwür, Doppelsohle, Weiße-Linie-Erkrankung). Dass Kühe mit hartem Boden nicht gut zurechtkommen, hat anatomische Gründe.

Längenunterschied Innen- und Außenklaue

Die Außenklaue ist von Natur aus etwa 2-3 mm länger – daher fußt die Kuh zuerst mit der Außenklaue. Auf hartem Boden muss diese Außenklaue die Belastungsspitze des gesamten Körpergewichtes alleine tragen. Die unnatürlich starke Druckbelastung auf kleiner Fläche erhöht das Risiko für mechanischtraumatische Klauenerkrankungen. Zu 80 % sind die hinteren Außenklauen betroffen, was auf eine Überlastung
als Hauptursache hinweist.

Auf weichem Boden kann die Außenklaue einsinken, dadurch verteilt sich die Körperlast auf die gesamte Grundfläche von Außen- und Innenklaue. Dies vermeidet Überbelastung und gleicht geringfügige Fehlstellungen der Klaue aus. Die Durchblutung und Nährstoffversorgung verbessert sich, weil die Kühe aktiver sind. Dies verbessert die Qualität des nachwachsenden Klauenhornes – und macht es widerstandsfähiger gegen mechanische und bakterielle Einflüsse.

KRAIBURG Gummiauflagen entlasten die Klaue

Fehlbelastung: harter Boden verursacht unweigerlich Druckspitzen, besonders an der Außenklaue.

Natürliche Einsinktiefe von etwa 3 mm und gleichzeitige Druckverteilung auf KRAIBURG KURA.

Druckmessungen der Universität Leipzig an der Rinderklaue: Druckspitzen werden auf Gummi im Vergleich zu Beton entschärft und es kommt zu einer besseren Druckverteilung – dies ist mit dem Effekt auf der Weide vergleichbar.

Oehme et al., 2018

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